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Race across St. Oswald, 2008
G.R.A.M.

Bei diesem Film nimmt G.R.A.M. Anleihen bei Charlie Chaplins Kid Auto Races at Venice von 1914. Die Künstlergruppe reinszeniert die Komödie um einen Filmregisseur, dessen Dreharbeiten bei einem Seifenkistenrennen von einem neugierigen Zuschauer gestört werden. Den Schauplatz verlegt G.R.A.M. allerdings von Kalifornien in das weststeirische St. Oswald, wo tatsächlich jährlich solche Rennen stattfinden. Kameramann mit einer ausgedienten ORF-Kamera ohne Funktion, Kameraassistent und der immer wieder ins Bild drängende Protagonist schleusen sich in das Geschehen vor Ort ein – mit entsprechenden Reaktionen des uneingeweihten Publikums. So wie Chaplin nimmt G.R.A.M. den unbedingten Wunsch zur Selbstdarstellung aufs Korn.