Elke Auer widmet sich den Toiletten-Beschriftungen im Kunsthaus und fordert mit künstlerisch-interventionistischen Kommentaren klassische Geschlechterbilder und -trennungen heraus.
Hinter dem „Kaufhaus der Zukunft“ steht eine Kooperation von vier regionalen Nahversorgern: drei alteingesessenen Kaufleuten aus dem Grazer Umland und einer Grazer Start-up-Gründerin.
Die Plakate und Videos auf dieser Wand zeigen verschiedene Formen von gesellschaftlichem Aktivismus und Protest im Bereich der Umwelt- und Sozialpolitik, der Bürger*innen-, Menschen- und Tierrechte.
Die städtische Volksschule Mariagrün wurde 2014 weitgehend aus Holz und als Passivhaus auf einer grünen Wiese in Graz gebaut. Realisiert wurde in dem einladend lichtdurchfluteten Gebäude der Anspruch, im Raum alle Möglichkeiten zu schaffen, die den reformpädagogischen Bildungsansatz der Schule in seiner Umsetzung für acht Klassen unterstützen.
Ein ehemaliger Kondom-Automat wurde vom Grazer Kollektiv RISOGRAD neu befüllt: Drei verschiedene Pakete beinhalten eine Chronologie feministischer Aktivitäten in Österreich, eine Manifest-Sammlung und ein Aktivismus-Paket, die feministische Gesellschaftskritik üben.
Im Widerstand gegen Schubladisierung und Rassismus machte Maryam Mohammadi eine Serie von Selbstporträts, die sie selbst auf einem widersinnigen Weg zur blonden und blauäugigen Angepassten zeigen.
Bauschutt und Bruchstücke von Skulpturen bedecken in Martin Roths Klang- und Rauminstallation den Boden. Eine posthumane Trümmerlandschaft. Doch einzelne Pionierpflanzen erobern sich das Zeugnis menschlicher Ausbeutung und Zerstörungskraft zurück.
Eine temporäre, kleine Kunsthalle baut Alfredo Barsuglia in Zusammenarbeit mit der Grazer Ortweinschule auf dem Vorplatz des Kunsthauses Graz. Suahtsnuk – Kunsthaus rückwärts gelesen – ist urbane Skulptur und Kunstraum zugleich.Öffnungszeiten: 18:00-10:00
Mit dem Skizzenstift bauen sich von Menschen gestaltete Szenen im Wald auf. Kurz aufblitzende Fotos überblenden, um gleich darauf zu zerbrechen.