Elke Auer widmet sich den Toiletten-Beschriftungen im Kunsthaus und fordert mit künstlerisch-interventionistischen Kommentaren klassische Geschlechterbilder und -trennungen heraus.
Es entsteht das Konzept der Welt als Klassenzimmer, wo statt des umstrittenen ECTS-Punktesystems der Studienleistung ein WTCS, eine weltweite Sammlung von Studienerfahrung vorgeschlagen wird.
Das Design der Schilder lehnt sich an das System der Isotypen an. Es wurde 1925 vom 1934 aus Wien geflohenen Juden Otto Neurath entwickelt und im öffentlichen Raum und im Verkehr verwendet.
Elke Auer verknüpft skulpturale und performative Elemente mit Sprache, Zeichnung und Malerei. In ihren Arbeiten widmet sie sich der Gemachtheit von Geschlechtsidentitäten und versucht hierarchisierende, normative Zuschreibungen aufzubrechen.
Seit über 20 Jahren wird südlich von Gamlitz „sanfter Weinbau“ betrieben – keine Düngung, geringe Pflegemaßnahmen, minimaler Pflanzenschutz.
Das Fotogram bildet ein gespanntes Ladungssicherungsnetz aus Kunststoff im Maßstab 1:1 ab.
Mit dem Skizzenstift bauen sich von Menschen gestaltete Szenen im Wald auf. Kurz aufblitzende Fotos überblenden, um gleich darauf zu zerbrechen.
Eisenberger verbindet klassische Sujets der Kunstgeschichte, sogenannte Vanitas-Motive, die an die Vergänglichkeit des Seins erinnern, mit populär-kulturellen Elementen.
Eine temporäre, kleine Kunsthalle baut Alfredo Barsuglia in Zusammenarbeit mit der Grazer Ortweinschule auf dem Vorplatz des Kunsthauses Graz. Suahtsnuk – Kunsthaus rückwärts gelesen – ist urbane Skulptur und Kunstraum zugleich.Öffnungszeiten: 18:00-10:00