Elke Auer widmet sich den Toiletten-Beschriftungen im Kunsthaus und fordert mit künstlerisch-interventionistischen Kommentaren klassische Geschlechterbilder und -trennungen heraus.
Ein neuer Hofladen mit Café am zentralen Marktplatz, ein Schau- und Erlebnisbauernhof, ein Forschungs- und ein Innovationszentrum für Bio-Landwirtschaft bilden mit der Schule die fünf Eckpfeiler des neuen Zentrums.
Bauschutt und Bruchstücke von Skulpturen bedecken in Martin Roths Klang- und Rauminstallation den Boden. Eine posthumane Trümmerlandschaft. Doch einzelne Pionierpflanzen erobern sich das Zeugnis menschlicher Ausbeutung und Zerstörungskraft zurück.
Es entsteht das Konzept der Welt als Klassenzimmer, wo statt des umstrittenen ECTS-Punktesystems der Studienleistung ein WTCS, eine weltweite Sammlung von Studienerfahrung vorgeschlagen wird.
Die Künstlerin verbrachte mehrere Wochen in der Stanz, um das 2016 erfolgreich initiierte Beteiligungsprojekt einer Ortsbelebung aus künstlerischer Perspektive zu reflektieren.
„Wir behindern den Verkehr nicht – wir sind Verkehr!“ – so lautet das Motto der Teilnehmer*innen der Critical Mass, die jeden letzten Freitag im Monat bunt und laut, mit Freude und selbstbewusst durch die Straßen von Graz rollen und die schönste Fortbewegungsart der Welt feiern.
Elke Auer verknüpft skulpturale und performative Elemente mit Sprache, Zeichnung und Malerei. In ihren Arbeiten widmet sie sich der Gemachtheit von Geschlechtsidentitäten und versucht hierarchisierende, normative Zuschreibungen aufzubrechen.
Erstmalig 2010 für die Ausstellung Mehrwert im Quartier Leech vor der Kirche aufgestellt, markierte die fiktive Bautafel den öffentlichen Garten mit Obstbaum neben der Kirche als Baugrund einer spektakulären Architektur.
Die Plakate und Videos auf dieser Wand zeigen verschiedene Formen von gesellschaftlichem Aktivismus und Protest im Bereich der Umwelt- und Sozialpolitik, der Bürger*innen-, Menschen- und Tierrechte.