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Das Grundeinkommen,

Bildunterschrift

Bei den verschiedenen Grundeinkommenskonzepten finden sich zwei Hauptrichtungen: ein wirtschaftsliberaler sowie ein humanistisch-emanzipatorischer Ansatz. Der wirtschaftsliberale Ansatz zielt darauf ab, die bestehenden Sicherungssysteme durch das bedingungslose Grundeinkommen weitgehend zu ersetzen. Sozialbürokratie und Regulierungen des Arbeitsmarktes sollen abgebaut, Arbeitslosenunterstützung, Sozialhilfe, Kindergeld, Rente durch einen pauschalen monatlichen Satz vergolten werden. 600 Euro im Monat werden häufig als Richtgröße genannt. Der humanistisch-emanzipatorische Ansatz strebt hingegen ein finanziell abgesichertes Leben für alle an, das es Menschen erlaubt, sich individuell entfalten und entwickeln zu können. Dieses Grundeinkommen soll entsprechend großzügig ausgestattet sein und bestehende soziale Sicherungssysteme ergänzen. Hier liegen die Vorschläge zwischen 1.000 bis 1.500 Euro im Monat. In beiden Modellen kann dazuverdient werden.